Zur Zeit kommen jährlich ca. 30 000 Au-pairs nach Deutschland; mit steigender Tendenz. Interessant ist Deutschland für Au-pairs vor allem aus dem Ländern Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion bzw. GUS-Staaten. Das hat zum einen wirtschaftliche Gründe: das derzeitige Taschengeld von 205,- Euro für ein Au-pair entspricht dem Durchschnittsverdienst eines Arztes in einigen dieser Länder. Zum anderen wird die deutsche Sprache hier in der Schule weitgehend unterrichtet und belegt hinter Englisch an Bedeutung den zweiten Platz.
Für Jugendliche in den EU-Staaten gilt oben gesagtes nicht. Demzufolge gibt es nur äußerst selten Bewerbungen. Hier wissen die Bewerber, dass es nicht die Gastfamilie ist, die sich das Au-pair aussucht - wie bei den Au-pairs in Osteuropa -, sondern das Au-pair sucht sich die Gastfamilie aus, hat viele Sonderwünsche und ist oft selbst mit einem relativ hohen Lebensstandard aufgewachsen. Hinzu kommt, dass ein Au-pair Aufenthalt oft nur von 3 bis maximal 6 Monaten eingeplant ist.
Als letztes darf nicht unerwähnt bleiben, dass es gerade für junge Menschen, die eine andere Kultur- wie hier die deutsche - näher kennenlernen wollen, mittlerweile ganz andere Möglichkeiten gibt: Erasmus-Programme oder andere Austauschprogramme auf universitärer Ebene laufen hier einem Au-pair Job mit Hausarbeit und Kinderbetreuung klar den Rang ab.
In Zahlen heißt das folgendes:
80% der Bewerberinnen kommen aus Ländern Osteuropas und den ehemaligen GUS-Staaten; wobei eine stetige Osterweiterung zu beobachten ist; neuester Trend sind Bewerbungen aus Kirgisistan und der Mongolei.
15% der Bewerbungen kommen aus Afrika: entweder aus den frankophonen Ländern wie Marokko oder aus den anglophonen Ländern wie Kenia, Südafrika und Kamerun.
3% der Bewerbungen kommen weltweit aus exotischen Ländern; oft sind es nur Einzelfälle, oft gibt es dort gar kein geregeltes Au-pair Verfahren oder Agenturen wie z.B. in Vietnam, China, Indonesien, Philippinen.
2% der Bewerber stammen aus EU-Staaten oder Amerika (USA und Lateinamerika).
Der Au-pair Service Dr. Uwe Krenz arbeitet mit gut eingeführten Partneragenturen oder Kontaktpersonen zusammen. Letztere waren selbst Au-pairs in Deutschland und arbeiten mittlerweile als Diplom-Dolmetscherin oder Deutschlehrerin an Schulen und Universitäten. Die Zusammenarbeit mit ihnen verläuft sehr erfolgreich, weil sie ihre Erfahrung weitergeben können. Und somit die Bewerberinnen genau wissen, was es heißt Au-pair in Deutschland zu sein. Ferner können sie die Bewerberinnen meist über einen längeren Zeitpunkt beurteilen, was Sprachentwicklung, Motivation und Befähigung für den Aufenthalt bei uns anbelangt.
Für Familien, die gerne ein englischsprachiges Au-pair beschäftigen möchten gilt folgendes:
Dr. Uwe Krenz ist Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "GoAmerica e.V.", der Geschäftsbeziehungen zu mehreren der nur ca.9! staatlich lizenzierten US amerikanischen Au-pair Agenturen unterhält. Allerdings betrifft die Zusammenarbeit fast ausschließlich deutsche Au-pairs, die in die USA wollen. Gleiches gilt für Großbritannien. (Begründung siehe oben). Dennoch gelingt es uns immer einige English native speaker nach Deutschland zu holen.
Das größere Potential bieten die anglophonen afrikanischen Länder wie Kenia und Südafrika. Auch hier findet eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit bewährten Agenturen statt: Die Bewerberinnen, die zunächst einen Eingeborenendialekt und Suaheli/Afrikaans beherrschen, absolvieren ihre komplette Schulausbildung in Englisch. Deshalb verfügen sie über nahezu perfekte Englischkenntnisse. Die Erfahrungen mit diesen Au Pairs sind außerordentlich gut, gerade was die Betreuung von Kleinkindern angeht.
Für den Au-pair Bereich "exotische" Länder, wie z.B. den Philippinen, Taiwan oder Vietnam, werden Au-pairs nur auf ausdrücklichen Wunsch und Risiko der Gastfamilie vermittelt, weil eine Überprüfung der Au-pairs in diesen Heimatländern nur bedingt möglich ist. Der Au-pair Service Dr. Uwe Krenz wickelt hier aber die Einreiseformalitäten für Sie ab.